angst vor der eigenen wut

WARUM ES BEÄNGSTIGEND SEIN KANN, DIE EIGENE WUT ZUZULASSEN UND ZU SPÜREN:

Die eigene Wut zu fühlen oder zuzulassen, kann beängstigend sein, wenn du gelernt hast, dass du nur sicher bist, wenn du es nicht tust. Ich zeige dir, warum es für ich hilfreich und wichtig sein kann, in Kontakt mit deiner eigenen Wut zu kommen und woher deine Angst vor der Wut kommt.

Viele umgehen sie oder haben den Kontakt zu ihr schon lange verloren: die Wut. Dies ist total verständlich, wird doch vielen bereits im Kindesalter beigebracht, dass Wut keinen Platz hat, dass Wut sich nicht gehört, dass man nicht ok ist, wenn man wütend ist. Selbstreflexionsimpuls: Fallen dir Situationen von früher ein, in denen du das Gefühl hattest, du darfst mit deiner Wut gerade nicht sein oder dass du nicht ok bist, wenn du deine Wut zeigst?

Um als Kind keinen Kontakt- oder Bindungsabbruch mit den Bezugspersonen (z.B. den Eltern) erleben zu müssen oder im Falle von gezeigter Wut alleine gelassen zu werden, wird die Wut immer weiter unterdrückt. Und bevor ich als Kind die Bindung zu meinen Bezugspersonen in Gefahr bringe, unterdrücke ich lieber meine Wut, spalte sie ggf. sogar teilweise ab und verliere ggf. auch den Kontakt zu mir selbst.

Da ist es nicht verwunderlich, dass viele im Erwachsenenalter meinen, sie können gar nicht wütend sein oder sie wären es auch nie, so sehr haben sie ihre Wut unterdrückt oder so groß ist die Angst, die eigene Wut zuzulassen.

Dabei hilft Wut uns beim Erkennen und Kommunizieren von unseren Bedürfnissen und den eigenen Grenzen. Sie gibt uns Kraft, treibt uns an. Sie zeigt uns, dass uns etwas nicht passt und hilft uns beim Treffen von Entscheidungen.

Im Umgang mit der Wut ist es demnach sinnvoll, ihr innerlich den Raum zu geben, hinzuhören, anstatt sie zu unterdrücken oder ggf. Handlungen zu zeigen, die andere oder einem selber schaden.

Zudem ist es sehr erleichternd, wenn wir wissen, was die eigentliche Ursache der Wut ist. Dann können wir Verantwortung dafür übernehmen und bewusst entscheiden, wie wir damit umgehen. Die Ursache ist hierbei natürlich zu unterscheiden von dem Auslöser.

Wie sieht es bei dir aus? Macht es dir Angst, deine Wut zu fühlen? Wirst du unruhig, wenn die Wut kommt und sie nicht gefühlt werden darf?

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Weitere Informationen zu meiner Beratung kannst du hier nachlesen.

Wichtige Anmerkung zum Beitrag: Es geht in diesem Beitrag nicht um Rechtfertigung, Verharmlosung o.ä. von bestimmten Verhaltensweisen! Zudem geht es nicht um Schuld oder Schuldzuweisungen (z.B. Eltern gegenüber), sondern darum, die eigenen Muster und sich selber besser verstehen zu können.